Suchhund wird zum gesuchten Hund - Suchhund Libby in Adenau unterwegs

Am 12.10.2026 passierte einem Teil unseres Teams etwas, weshalb wir sonst so oft gerufen und um Hilfe gebeten werden. Suchhund Libby wurde vermisst.
Während Frauchen und Herrchen mit einem anderen Tier in der Tierklinik waren, blieben die beiden Suchhunde Elsa und Libby zu Hause. Die beiden wurden an dem Tag von Familienangehörigen versorgt. Durch eine Unachtsamkeit gelang es in diesem Zuge der kleinen aufgeweckten Libby, aus dem Garten zu entlaufen.
Libby vermisste ihre Besitzer und machte sich kurzerhand auf die Suche nach diesen. Wie sich später anhand von Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen sollte, setzte sich Libby zunächst vor das Firmengebäude in der Hoffnung das sie dort ihre Besitzer findet. Als dort niemand öffnete, versuchte sie es als nächstes vor dem Tor zum Lager.
Da auch hier niemand öffnete, nahm sie für einen Suchhund typisch, den Geruch von Frauchen oder Herrchen auf und folgte diesem. So wurde Libby wenig später am Reiterhof in Adenau gesichtet, hier waren die Besitzer noch am Morgen einen Pferdeanhänger für den Transport in die Tierklinik holen.
Auf dem Rückweg wurde Libby dann wohl von dem vielen Verkehr auf der aktuellen Umleitung Richtung Kindergarten und anschließend Richtung Schulzentrum getrieben.
Glücklicherweise kamen diese Sichtungen immer sehr schnell bei uns an, es meldeten sich Anwohner, die Polizei (diese hatten wir umgehend informiert) und Touristen, welche Libby gesehen hatten.
Während Frauchen in der Tierklinik bleiben musste, war Herrchen natürlich sofort auf dem Weg nach Adenau. Diese Fahrt kommt einem in so einem Moment stundenlang vor, ist die Sorge um den eigenen Hund doch riesig. Auf der Fahrt wurden weitere Teammitglieder kontaktiert, welche Libby kannten und sie möglicherweise sichern konnten. Anna und Sabine waren auch sofort zur Stelle und halfen bei der Suche mit. Leider war Libby so schnell unterwegs, dass sie zunächst von unseren Teammitgliedern nicht gesehen werden konnte. Mehrere verschlossene Waldschranken behinderten zunächst auch die Suche.
Aber auch hier wurde uns sehr schnell und unkompliziert geholfen, sodass wir zunächst hoch zum Adenauer Forst fahren konnten, um Libby dort zu suchen. Von weiteren Sichtungsmeldungen wussten wir, dass sie dorthin unterwegs war. In der Zwischenzeit war auch Herrchen in Adenau angekommen, Libby konnte im Adenauer Forst aber nicht mehr angetroffen werden.
So wurde nun Kontakt zu Daniel Ginster in Wimbach aufgenommen, welcher in diesem Bereich jagdlich tätig ist. Daniel half uns sofort weiter und wollte uns die Schranken in diesem Bereich öffnen. Wenige Minuten später rief er uns an und meldete Libby in Sichtweite. Sie war also wie vermutet in Richtung Wimbach gelaufen und befand sich mittlerweile an der Arembergkurve der Nordschleife.
Während seine Frau bei Libby blieb, kam Daniel uns entgegen um die Schranke zu öffnen. Kurze Zeit später waren wir oben und konnten Libby noch immer in diesem Bereich sichten. Sie war bei Daniels Frau geblieben. Da Libby gegenüber fremden Menschen allerdings sehr ängstlich und vorsichtig ist, konnte sie erst gesichert werden als Herrchen ankam. Voller Freude kam sie dann auch angelaufen und ließ sich ohne Probleme an die Leine nehmen.
Wir danken allen Beteiligten an dieser Suche und Sicherung, der Polizei Adenau, Daniel Ginster, Anna und Sabine und allen die uns oder die Polizei mit Sichtungen versorgt haben.
Sind wir sonst diejenigen die anderen Besitzern auf der Suche nach ihrem vermissten Tier helfen, waren wir diesmal selbst betroffen und haben Hilfe benötigt. Umso schöner ist es, wenn man dann ein großartiges Team um sich hat, dass sofort da ist und hilft.





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